Unser Versprechen:
Qualität und Frische gehen vor!

Der Sender RTL hat jüngst über die Arbeit unserer Küche in Duisburg berichtet. Die Berichterstattung beruht auf irreführend dargestellten Tatsachen. Außerdem sind die Aussagen, die einer unserer Mitarbeiter dort getroffen hat, teils absichtlich provoziert, teils aus dem Zusammenhang gerissen worden. Wir wollen Ihnen kurz erläutern, wie es sich wirklich verhält.

▪ Der Zuschauer gewinnt den Eindruck, dass Speisen, die schon im Gastraum waren, wieder zurück in die Küche zurückgeholt und tags darauf wieder angeboten wurden. Das ist bei uns nie der Fall, auch nicht in Ausnahmefällen. Was wir jedoch machen, ist, Salat nachzufüllen, wenn er nachgefüllt werden muss, und das machen wir tatsächlich in der Küche. Die RTL-Reporterin hat insinuieren wollen, dass der Salat am Folgetag wieder in den Verzehr geraten ist. Das aber ist falsch, es handelte sich um den selben Tag.

▪ Negativ dargestellt wurde in dem Bericht auch, dass wir Zutaten kalt zusammenrühren – im konkreten Fall ein „Chili sin Carne“. Das ist zwar richtig – aber es ist auch besser, als die Inhalte erst zu erhitzen, dann abzukühlen, und dann noch mal zu erhitzen. Die dargestellte Situation war die kalte Vorbereitung, das Kochen erfolgt in diesem Fall am Ausgabetag in der Küche der jeweiligen Schule. Jede Hausfrau rührt Zutaten erst zusammen und erhitzt sie dann. Das sieht bei kleinen Portionen natürlich appetitlicher aus als bei großen. Wenn wir aber immer kleine Töpfchen nehmen würden, könnten wir nicht Hunderte von Kindern beköstigen.

▪ Unser Koch trifft in dem Bericht die Aussage, dass in unserer Küche mehr zusammengerührt als gekocht wird. Das ist eine überspitzte Aussage, die ihm leid tut und seinem Ehrgeiz als Koch geschuldet ist. Natürlich würde jeder Koch in einer Großküche lieber mehr kochen. Wahr ist aber auch, dass bei uns in Wirklichkeit viel mehr gekocht wird als zusammengerührt. Das Verhältnis ist natürlich ein anderes als in einer Gourmetküche. Dafür kostet eine Mahlzeit aber eben auch nur einen Bruchteil.

▪ Richtig ist, dass wir über unsere Lieferanten das Fleisch bisher nicht immer aus dem Herkunftsland Deutschland bezogen haben, sondern auch aus anderen Ländern. Allerdings ist dieses Fleisch dadurch nicht schlechter. Trotzdem werden wir unsere Einkaufspolitik dahingehend ändern, dass wir künftig nur noch Fleisch aus Deutschland einkaufen.

Am Tag nach der Sendung hat uns übrigens die Lebensmittelüberwachung sofort umfassend und penibel geprüft und trotzdem keine Beanstandungen gehabt. Wir stellen uns guten Gewissens allen gesetzlichen Kontrollen und zusätzlich freiwillig einer externen Qualitätssicherung. Wir werden außerdem unsere Einkäufe, Rezepte und Abläufe einer externen Revision unterziehen – nicht, weil wir Missstände zu beklagen haben, sondern weil wir wissen, dass man alles immer prüfen und verbessern sollte.

Zur weiteren Information finden Sie hier die Stellungnahme von Prof. Peinelt der Hochschule Niederrhein zur Sendung vom 8.6.2015.

Wir freuen uns, wenn Sie uns weiter vertrauen. Unser Versprechen gilt weiter: Qualität und Frische gehen vor!

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